eMobilität: Von der Vision zur Wirklichkeit

„Die Vernetzung von Wissen bei Schaeffler führt nicht nur zu [--break--] kreativeren und qualitativ [--break--] besseren Lösungen. Sie spart unseren Kunden und uns auch Zeit und Kosten.“

Rolf Najork, Leiter Geschäftsbereich E-Mobility, [--break--] Mechatronik und R &D Getriebe

Unsere Position als Technologieführer in vielen [--break--]  Bereichen kommt nicht von ungefähr. Jedes Jahr [--break--]  investieren wir in den Erfindergeist unserer Mit [--break--] arbeiter. Und das zahlt sich aus. Auch wenn wir [--break--]  nach Antworten auf die Frage suchen, wie man [--break--]  im 21. Jahrhundert vorwärtskommt.

Um unsere Aktivitäten im Rahmen innovativer Elektromobilität künftig noch besser bündeln zu können, haben wir im Jahr 2011 das Systemhaus eMobilität neu geschaffen.

Autofahren verändert sich. Statt die Motoren ausschließlich mit fossilen Energien zu betreiben, kommen immer mehr Alternativen dazu auf. So schätzt man, dass im Jahr 2020 mehr als die Hälfte aller Automobile von einem Elektroantrieb unterstützt werden. Neben der Optimierung des verbrennungsmotorischen Antriebsstrangs und der Entwicklung von Hybridlösungen, die wir zum Systemhaus eMobilität gehörend sehen, stehen fortschrittliche Lösungen für Elektromobile im Fokus unserer Arbeit.

Das vielseitige Thema Elektromobilität stößt nachhaltig auf wachsendes Interesse. Darauf wollen und müssen wir als Entwicklungspartner und Lieferant reagieren. Bereits heute umfasst das Produktportfolio eine Vielzahl von Lösungen zum Thema Elektromobilität. Die Bandbreite reicht von Sensor-Tretlagern für sogenannte [--break--] Pedelecs über Start-Stopp-Lösungen und Hybridkupplungen bis hin zu elektrischen Antrieben.

2011 haben wir das Konzeptfahrzeug Schaeffler ACTIVeDRIVE vorgestellt, ein reines [--break--] Elektrofahrzeug. Die wesentliche Innovation des ACTIVeDRIVE besteht in dem an Vorder- und Hinterachse montierten aktiven Elektrodifferenzial, das in seiner jetzigen Form durch ein Leichtbaudifferenzial ermöglicht wird. Dieses Leichtbaudifferenzial ist als Herzstück des eDifferenzials leichter und raumsparender als herkömmliche Differenziale.

Unser eDifferenzial unterstützt die Lenkung und wirkt sich deutlich positiv auf Fahrdynamik, Sicherheit und Fahrkomfort aus. Mit Verbrennungsmotor angetriebene Fahrzeuge können mithilfe des [--break--] eDifferenzials hybridisiert werden, was unseren Kunden zusätzlich zum Hybridantrieb auch den Vorteil eines Allradantriebs gewährt. Zudem kann das Differenzial auch bei verschiedenen Fahrzeugtypen zum Einsatz kommen – vom Sportwagen über Automobile klassischer Kategorien bis hin zu Landmaschinen.

Um unsere Aktivitäten im Rahmen alternativer Antriebsarten künftig noch besser bündeln zu können, haben wir im Jahr 2011 das Systemhaus eMobilität neu geschaffen. In dieser Einrichtung führen wir über alle Unternehmens- und Ländergrenzen unserer Gruppe hinweg das Wissen auf dem Gebiet der Elektromobilität zusammen. Mehrere hundert Ingenieure arbeiten hier interdisziplinär zusammen, mit dem Ziel, neue Systeme und Aggregate zu entwickeln, und das nicht nur für die Fortbewegung auf vier Rädern.

„Ich finde es nicht nur spannend, [--break--] sondern vor allem zielführend, mit [--break--] den besten Spezialisten unter [--break--] nehmensübergreifend die Mobilität [--break--] von morgen mitzugestalten.“

Christian Weyhersmüller, [--break--] Produktentwicklung Elektrische Achsantriebe

Dabei versteht sich das Systemhaus eMobilität keineswegs als abgeschlossener Bereich, sondern als ein offenes Konzept: Kooperationen [--break--] mit Partnern aus der Industrie und mit Hochschulen sind nicht nur erwünscht, sondern werden sogar als notwendig erachtet. So lassen sich Entwicklungszeiten verkürzen, und man erhält im Lauf der Forschungen bereits Rückmeldung von jenen Leuten, die mit den Innovationen künftig umgehen [--break--] werden. Von der Kooperation mit Hochschulen versprechen wir uns auch, hoch talentierte Absolventen für unser Unternehmen zu gewinnen.

Das Systemhaus eMobilität ist eine richtungsweisende Strategieentscheidung. In einigen Jahren wird etwa eine elektrische Achse mit Drehmomentverteilung zwischen dem rechten und linken Rad in Serie gehen. Schon serienreif ist darüber hinaus ein Hybridmodul, bei dem durch Einbindung eines Elektromotors eine beträchtliche Leistungssteigerung erreicht wird. Das zeigt, dass wir bei Schaeffler für die Zukunft gerüstet sind, weil wir an fortschrittlichen Lösungen schon heute konzentriert und mit all unserer Erfahrung arbeiten.

Innovationskraft

[--break--] Rund 5 % des Umsatzes unseres Konzerns wenden wir im Jahr für Forschung und Entwicklung auf. In unseren 40 F&E-Zentren arbeiten knapp 6.000 Mitarbeiter, die für etwa 1.700 Erfindungen im Jahr verantwortlich zeichnen. Damit gehört Schaeffler zu den innovativsten Unternehmen in Deutschland und in seiner Branche.